Konzept für Hilfe nach Trauma

Der Kern dieses Konzeptes ist die Idee, dass es sich bei allen Traumafolgen um normale Reaktionen zunächst psychisch gesunder Menschen handelt, die etwas furchtbares überlebt oder miterlebt haben. Die Aufgabe von uns HelferInnen ist es, die scheinbar verloren gegangenen Ressourcen der Betroffenen wiederentdecken zu helfen und damit - wie wir es vor Jahren schon in der Entwicklungshilfe gefordert wurde - "Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten.

Hintergrund dessen ist der große Respekt vor Menschen, insbesondere gerade traumatisierten Menschen.

Durch dieses Wiederentdecken von alten und auch neuen Ressourcen (Fähigkeiten, Kentnissen...) ist überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, ein schweres Trauma zu verarbeiten oder sogar daran zu wachsen.

In der Traumatherapie ist das Prinzip der Stabilisierung nach schweren Ereignissen anerkannt. Erst danach ist eine Konfrontation mit dem Erlebten möglich. Dazu gibt es eine Vielfalt von unterschiedlichen Methoden, die Dr. Schröder erlernt hat, praktiziert und unterrichtet.

In seiner ehemaligen Praxis, jetzt "Schmitthenner-Dr. Nelting",  ist Dr. Schröder nun angestellt und bietet 2x in der Woche Psychotherapie und insbesondere Hilfe nach Psychotrauma an.